Der Zauber positiver Gedanken

“Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. “ (Gautama Buddha)

Unsere Realität, unser Weltbild, unser Sein, unsere Persönlichkeit und unser Selbstbild sind ein Konstrukt unserer Gedanken. Auch wenn wir Dinge nicht ändern können, so können wir zumindest unseren Umgang mit ihnen beeinflussen. Und auch wenn sich das nicht nach viel anhört, so ist dies ein unglaublich mächtiges Werkzeug für das eigene Wohlbefinden und die Resilienz.

Kinder kommen auf die Welt und haben ein dynamisches Selbstbild: Sie trauen sich mutig an Lernaufgaben heran und lassen sich von Rückschlägen nicht entmutigen – man denke nur daran, wie oft ein kleines Kind auf dem Allerwertesten landet, bevor es sicher auf seinen eigenen zwei Beinen durch die Gegend läuft. Aufgeben? Das Handtuch werfen? Aufs Laufen verzichten? „Ich kann einfach nicht laufen!“ denken? Fehlanzeige. Unermüdlich steht dieses Menschlein immer wieder auf – bis es endlich schafft, wofür es so unermüdlich trainiert hat.

Und dann blicken wir immer häufiger auf Kindergarten- und Schulkinder, die keine Lust mehr haben, etwas zu versuchen, weil sie schon zu oft gescheitert sind. Die traurig und wütend auf sich selbst werden. Und die ein immer statischeres Selbstbild entwickeln: Sie trauen sich nicht zu, bestimmte Dinge zu erreichen, wenn sie sich anstrengen und hartnäckig bleiben. Mehr und mehr verstehen sie sich als Menschen mit bestimmten Talenten in dem ein und dem anderen Bereich, mit fehlender Begabung für anderes. Die Englisch überhaupt nicht leiden können, weil: „Mama ist auch nicht sprachbegabt“.

Und dann sehen wir Erwachsene, die sich selbst um Lebensfreude und Spaß bringen, weil sie Dinge nicht tun, weil sie glauben, sie sowieso nicht zu beherrschen. Die bei einer Party oder einem Konzert lieber am Rande stehen und ein bisschen unauffällig mit dem Fuß wippen, weil sie ihre Tanzkünste nicht für vorzeigbar halten. Und die im Beruf spannende Chancen verpassen, weil sie sich nicht zutrauen, neuen Aufgaben gewachsen zu sein.

Wie schade, oder? Muss es denn wirklich so weit kommen?

 

Denn wir können so viel dafür tun, dass unsere Kinder stark und selbstbewusst groß werden.

Ich persönlich liebe dafür den Einsatz positiver Glaubenssätze – sowohl mit meinen Kindern, als auch in der Schule mit meinen Schülerinnen und Schülern.

Auf dem Markt gibt es viele Sets mit Affirmationskarten, also Karten mit positiven Glaubenssätzen. Ich habe einige bei mir im Schrank liegen und so richtig zufrieden war ich mit keinem Set. Keines hat mich und meine Kinder gleichsam angesprochen. Und so entstand mein ganz eigenes Set. (Das findest du hier -> Postkartenset.)

Und weil der Einsatz dieser Karten so wundervoll einfach und effektiv ist – und Pädagoginnen und Pädagogen ja auch gerne ein wenig Hintergrundwissen haben – habe ich hier für dich eine Sammlung von Ideen zusammengestellt. Du findest hier Anregungen, wie du die Karten ganz unkompliziert in Kindergarten oder Schule einsetzen kannst.

Darüber hinaus habe ich dir noch ein paar Studien verlinkt, mit denen du dir selbst einen Eindruck davon machen kannst, wie wirkungsvoll die Glaubenssatzarbeit ist – wissenschaftlich fundiert. Damit lässt sich vielleicht dann auch noch die eine skeptische Kollegin oder der zurückhaltende Kollege überzeugen.

Falls du ein Elternteil bist, dann gib doch die Ideen an die Kindertagesstätte oder Schule deines Kindes weiter. So machen wir Stück für Stück gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort für unsere Kinder.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit den Ideen und melde dich gerne, welche Erfahrungen du mit der Glaubenssatzarbeit bei deinen und/oder „deinen“ Kindern gemacht hast.

Deine Julia

 

©2022 Julia Hümmer. Alle Rechte vorbehalten


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